Port-au-Prince/Marburg (idea) – Vor zwei Jahren zerstörte ein Erdbeben große Teile Haitis. Durch die Naturkatastrophe vom 12. Januar 2010 starben rund 200.000 Menschen; über zwei Millionen wurden obdachlos. Noch immer leben mehr als 500.000 Menschen in Zeltstädten. Nach Einschätzung von Hilfsorganisationen wird der Karibikstaat noch lange auf Unterstützung aus dem Ausland angewiesen sein.
4,6 Milliarden US-Dollar (3,2 Milliarden Euro) wurden bei Geber-Konferenzen bereitgestellt. Dennoch seien die Überlebenschancen und Perspektiven für 4,3 Millionen Minderjährige unzureichend, so UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Für 2012 fehlten rund 17 Millionen Euro, langfristig würden weitere 21 Millionen Euro benötigt. Zahlreiche christliche Hilfsorganisationen teilen die Skepsis. „Der Aufbau kommt nur schleppend voran, viele Menschen haben weiter kein Zuhause und keine Arbeit“, … (weiterlesen)
